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Pressemitteilung vom 13.12.2018

 

#MissionMut auf der ISS

Alexander Gerst ermöglicht Botschaft aus dem All für herzkranke Kinder

 

Die #MissionMut der Stiftung KinderHerz hat mit Hilfe des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Der aktuelle Kommandant der Internationalen Raumstation (ISS) entfaltete die von der Kieler Künstlerin Roswitha Steinkopf entwickelte, mitgereiste Flagge mit dem titelgebenden Motiv „Drei Geschichten vom Mut“. Ihre Botschaft richtet sich an schwer herzkranke Kinder und ihre Familien: Habt Mut! Auf und außerhalb der Erde forschen Menschen für eure Gesundheit.    

„Ich wünsche mir, dass diese Botschaft aus der Schwerelosigkeit ein Stück Leichtigkeit und Zuversicht zur Erde und an die Krankenbetten der Herzkinder transportiert“, sagt Sylvia Paul, Vorstand der Stiftung KinderHerz. „Die #MissionMut ist unser Aufruf, dass die Forschungsarbeit von Kinderherz-Spezialisten flächendeckend Unterstützung benötigt, um künftig noch mehr junge Leben zu bewahren.“

Alexander Gerst verewigt sich

Mit seinem Autogramm auf der Flagge bekennt sich auch Alexander Gerst zur Bedeutung der #MissionMut und der Kinderherz-Forschung. Täglich kommen in Deutschland etwa 19 Kinder mit einem Herzfehler auf die Welt. Viele würden ohne hochqualifizierte medizinische Behandlung und den stetigen Fortschritt der Forschung nicht überleben. Die Stiftung fördert innovative und nachhaltige Forschungsprojekte an Kinderherz-Zentren bundesweit. Zugleich trägt sie zur Aufklärung der Bevölkerung über die Thematik angeborener Herzfehler bei.

Kooperation mit DLR und Künstlerin

Die #MissionMut geht aus einer engen Zusammenarbeit der Stiftung KinderHerz mit der Kieler Künstlerin Roswitha Steinkopf und dem Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn hervor. Mit dem eigens entworfenen Motiv „Drei Geschichten vom Mut“ möchte die Künstlerin neue Sichtweisen ermöglichen: „Kunst bedeutet für mich Grenzen zu überwinden, um dadurch neue Einsichten zu gewinnen.“

„Ich betrachte die Mission der Flagge als erfüllt, wenn die bedeutende Arbeit der Kinderherz-Forscher viele neue, tatkräftige Unterstützer gewinnt und dadurch die notwendige Förderung erfährt. Alle herzkranken Kinder sollen künftig ein möglichst unbeschwertes Leben führen können“, betont Roswitha Steinkopf.

Für die Reise ins All wurde ihr Motiv, das sie zunächst in Acryl auf Leinwand malte, auf eine 180 Gramm schwere und 100x140 Zentimeter große Flagge aus Polyesterstoff gedruckt. Die Flagge begleitet die Forschungsmission „Horizons“ von Alexander Gerst, die am 6. Juni begann und mit seiner Rückkehr zur Erde am 20. Dezember 2018 endet. Die Flagge werde hingegen erst mit SpaceX 16 Ende Januar 2019 den Heimweg von der ISS antreten, so DLR-Missionsmanager Volker Schmid.

 

ISS als Sinnbild innovativer Forschung

Die ISS ist ein Sinnbild für zukunftsweisende, überdisziplinäre und nationenübergreifende Forschungsleistungen zum Wohl der Weltbevölkerung. Die Raumstation besteht unter anderem aus sechs Forschungslaboren. Am 20. November 2018 feierte sie ihr 20-jähriges Bestehen. Als Testumgebung für neue Technologien und wissenschaftlichen Disziplinen ist die ISS einzigartig. Mehr als 1.400 wissenschaftliche Publikationen belegen den Wissenszuwachs aus den Experimenten in der Schwerelosigkeit. Alexander Gerst war während seiner aktuellen Mission maßgeblich an der Umsetzung der 41 aus Deutschland stammenden Experimente beteiligt.

Drei Motive der Flagge

Mit dem titelgebenden Flaggenmotiv „Drei Geschichten vom Mut“ greift Künstlerin Roswitha Steinkopf die Pionierleistungen der Weltraumforscher auf: Die über dem blauen Planeten Erde fliegende ISS steht für den Mut in der Raumfahrt.

Das zweite Motiv zeigt ein ca. 36-fach vergrößertes NiTinol-Schirmchen. Es symbolisiert den Mut, welchen Ärzte bei Herzoperationen aufbringen und ist ein Beispiel dafür, wie die Kinderherz-Medizin von der Raumfahrttechnik profitiert. NiTinol ist eine Legierung aus Nickel und Titan. Die NASA entwickelte dieses Material für Satelliten-Bauteile. Für den Transport in den Weltraum können sie kompakt gefaltet werden, dort angekommen, sich selbständig entfalten und wieder seine ursprüngliche Form einnehmen. Dasselbe Prinzip wenden Mediziner heute an, um Löcher in den Herzscheidewänden präzise und ohne belastende Eingriffe zu schließen. (à Zum erklärenden Video)

Das Herz-Logo der Stiftung KinderHerz ist das dritte Motiv. „Jeder Einzelne ist in der Lage, herzkranken Kindern und ihren Eltern Mut zu schenken, damit sie an der Erkrankung nicht verzagen“, erklärt Künstlerin Roswitha Steinkopf. Die Stiftung KinderHerz betrachtet es als eine ihrer Aufgaben, das Vertrauen in die Medizin zu stärken, indem sie von positiven Beispielen von Herzkindern berichtet. 

2018 im Zeichen von Mut

Unter dem Hashtag #MissionMut begleiteten verschiedene Aktionen im Jahr 2018 die Reise der Flagge. So war die #MissionMut im Juni Teil des Bühnenprogramms beim Start-Event in Alexander Gersts Heimatstadt Künzelsau. Auch beim Bürgerfest des Bundespräsidenten im Park von Schloss Bellevue im September war die #MissionMut das zentrale Thema am Stand der Stiftung KinderHerz. Alexander Gerst schickte parallel dazu Grüße aus dem All, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier signierte eine Kopie der Flagge.

Begleitende Mut-Interviews mit DLR-Missionmanager Volker Schmid, Psychologin Dr. Mirjam Jenny, Neurologin Dr. Claudia Croos-Müller, Kinderbuchautorin Angelika Bartram sowie mit jungen Herzpatienten rundeten das Jahr 2018 ab.

(das Mut-Interview wird beim Anklicken auf Ihrem Rechner gespeichert!)

Die Stiftung KinderHerz

Herzfehler sind die häufigste angeborene Organfehlbildung mit bislang rund 50 bekannten Ausprägungsformen. Um die medizinische Versorgung der kleinen Patienten kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern, fördert die Stiftung KinderHerz Forschungsprojekte aus allen wesentlichen Gebieten der angeborenen und erworbenen Herzfehler. Die Überlebensquote dieser Kinder liegt heute bei über 90 Prozent. Über zwei Drittel der kleinen Patienten würde ohne Behandlung sterben.

Mitwachsende Herzklappen, mobile Ultraschall-Untersuchungen, Monitoring der Gehirnfunktion von Kindern während Herzoperationen – die Stiftung KinderHerz Deutschland unterstützt zukunftsweisenden Forschungsprojekten oder die Anschaffung innovativer Untersuchungs-Technologien.  

Mehr dazu: https://www.stiftung-kinderherz.de/missionmut-2018.html

 

Lesung Maria Laach, 27. Oktober 2014

Laacher Forum


Claudia Croos-Müller gibt Tipps zum Glücklichsein

ln MARIA LAACH.


Einen ebenso informativen wie heiteren Abend haben die Besucher des Vortrags "Kopf hoch"

von Claudia Croos-Müller erlebt, zu dem die Buch- und Kunsthandlung Maria Laach im Rahmen des Laacher Forums eingeladen hatte.





'Selbst in den Fingerspitzen sitzt ein Stück Gehirn': Claudia Croos-Müller bei ihrem Vortrag in

Maria Laach.


Foto: Müller


Die Zuhörer erfuhren, dass das Gehirn mit 100 Milliarden Hirnzellen und 100 Billionen

Synapsen ein Riesencomputer sei, der eigentlich den ganzen Körper umfasse. "Selbst in

den Fingerspitzen sitzt ein Stück Gehirn", erklärte die Autorin, Neurologin und

Psychotherapeutin. Unterschiedliche Hirnregionen seien für Emotionen wie Wut oder

Ärger verantwortlich - Gefühle, die über den Körper positiv beeinflusst werden könnten.

 

"Ein Hirn ohne Körper erlebt nichts", betonte Croos-Müller. "Über den Körper lässt sich also

der Gemütszustand beeinflussen", lautete die Botschaft der Referentin. Sie verriet

entsprechende Tricks und Übungen. "Body2Brain" nennt die Psychotherapeutin ihre Methode,

die über die Konzentrative Bewegungstherapie, die Wahrnehmung und Bewegung als

Grundlage des Handelns, Fühlens und Denkens nutze. So habe etwa der Spruch "Kopf hoch"

eine tiefere Bedeutung. "Im Augenblick, in dem ich meine Kopf- und Halshaltung verändere, verändert sich was im Gehirn", führte die Referentin aus.Auch ein Lächeln wirke Wunder.

 

"Bitte lächeln" und "Kopf hoch" seien zwei wirksame Rezepte gegen Stress und Ärger.

"Glückliche Menschen genesen schneller, haben eine bessere Wundheilung und können

sich besser konzentrieren", betonte die Expertin. Optimist zu sein, lasse sich trainieren.

 

Mit der sogenannten "Rechts-Links-Reizung", also der Reizung der linken und rechten Gehirnhälfte, ließen sich negative Ereignisse verarbeiten. "Egal, ob man mal mit den rechten

und linken Fingern schnippt oder sich abwechselnd auf den linken und rechten Oberschenkel klopft, in jedem Fall wird Stress abgebaut", empfahl die Autorin, die ihren Zuhörern eine ganze Reihe von Tipps mit auf den Weg gab.


Artikel vom 15.11.2014

Laacher Forum: Claudia Croos-Müller gibt Tipps zum Glücklichsein | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/brohltal/claudia-croos-mueller-gibt-tipps-zum-gluecklichsein-article1497225.html#plx1046220234

 

Süddeutsche Zeitung Nr. 230 vom 6./7. Oktober 2003

BILDUNG UND BERUF


Die Kommunikationstrainerin Claudia Croos-Müller setzt auf Körpersprache statt Rhetorik

Weiche Knie, Herzklopfen, flaues Gefühl im Magen, trockener Hals: Aufregung, ob die anderen sie nun bemerken oder nicht, hat schon so manchen Auftritt verpatzt. Das betrifft sicher weitaus mehr Menschen als die Teilnehmer des Seminars "Mehr Erfolg durch sicheres Auftreten". Denn so cool und smart sich die Geschäftsleute heuzutage auch geben mögen: Vor den Applaus haben die Götter noch immer Schweiß und Lampenfieber gesetzt. Selbstkritik ist also angebracht, denn ein ehrliches Feedback bekommen im Leben nur die wenigsten. Was wir "verkörpern" möchten, kommt eben oft nicht rüber. Genau da setzt das Seminar an. Denn der Mensch spricht nicht nur mit dem Mund, sondern mit dem ganzen Körper. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Eindruck, den man von seinem Gegenüber gewinnt, nur zu acht Prozent aus der Wortwahl entsteht, dagegen 23 Prozent aus der Betonung des Gesagten und zu 69 Prozent aus der mit der Rede verbundenen Körpersprache.

Das weiß auch Kommunikationstrainerin Claudia Croos-Müller, im Hauptberuf Neurologin und Psychotherapeutin: "Körperhaltung ist auch innere Haltung." Und so ist ihr zweitägiges Seminar geprägt von Körperarbeit. Die Teilnehmer laufen, gehen, stehen, stampfen, gestikulieren, flüstern, rufen, schreien - kurz: Sie lernen die Ausdrucksmöglichkeiten ihres Körpers neu kennen. Denn, so die Trainerin: "Wir sind fast alle so verkopft, dass wir wieder lernen müssen, was jedes Kind weiß: wie man mit den Händen das gesprochene Wort unterstützt, wie unsere Stimme natürlich klingt, wie wir uns unverkrampft bewegen. "Mit Hilfe von Körper-, Atem- und Entspannungsübungen erlernen die Teilnehmer die ersten Schritte zu einem gelungenen Auftritt vor einer Gruppe, auf einem Podium oder hinter einem Rednerpult. Auf das Gesagte kommt es dabei zunächst weniger an. Wichtiger ist: Wie trete ich ein, wie verschaffe ich mir Aufmerksamkeit und meinem Standpunkt Gewicht und Gehör ?

Was aber ist ein guter Auftritt ? Wer sich ein Patentrezept erhofft, das bei jedem funktioniert und in zwei Tagen erlernbar ist, wird enttäuscht. Denn von übergestülpten Einheitslösungen hält Claudia Croos-Müller nichts. Sie setzt auf die individuellen Stärken der Teilnehmer. Und auf ihre unerlässliche Assistentin, die Videokamera. So lästig sie auch ist, so ungern die meisten freiwillig vor sie hintreten mögen: Ihr Auge ist immer dabei, wenn die Teilnehmer in unterschiedlichen Rollen und Situationen "auftreten". Humorvoll und mit Feingefühl übt Croos-Müller Manöverkritik. Während die einen wie zur Statue erstarrt stehen, zappeln andere unruhig hin und her - ohne dass es ihnen bewusst wäre. Bewusst werden ist aber die Voraussetzung für Verhaltensänderungen, weiß die Therapeutin, und das gilt auch im normalen Leben. Aber nicht die Fehleranalyse steht im Mittelpunkt, sondern die Suche nach dem Besonderen, dem Unverwechselbaren, das jeder Teilnehmer in sich trägt.

Nicht auf fein gedrechselte Rhetorik und Effekthascherei schwört die Trainerin die Anwesenden ein. Statt dessen rät sie: "Üben Sie, Sie selbst zu sein - mit all Ihren Begabungen!" Dies ist eines der wenigen Seminare, das den ersten Schritt vor dem zweiten macht: Es führt die Teilnehmer mit allen Sinnen - und nicht nur mit Kopf und Stimme - in die schwierige Kunst ein, sich gut zu präsentieren. Die weiteren Schritte muss dann jeder selbst tun.

Ingrid Brunner